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Eurovision Song Contest 2007

 

Eurovision Song Contest 2007

Equipment:

Philips CyberHoist
7 x Green Hippo Hippotizer Stage Ver 3
9 x Barco R12+ Projektoren
6 x grandMA Full Size
100 x Robe Colorspot 2500 E AT
100 x Robe Colorspot 1200 E AT
100 x Robe Colorwash 1200 E AT
100 x Robe Colorspot 700 E AT
50 x Robe Colorwash 250 AT
50 x Robe Wash Led 136 LT
60 x Robe LED Stage Cube
20 x Robe Media Spinners
20 x Studio Due CS-4
12 x Syncrolite B52
100 x JTE ACL 4-bars
50 x JTE 8-Lite
100 x JTE 2-Lite
4 x Robert Juliat Aramis 2,5 kW HMI Followspots
4 x Robert Juliat Foxie 700W MSR Followspots
1600 Meter Prolyte Truss
22 Tonnen Kabel
250 Rigging Points
Barco O-Lite 510
Barco Mitrix

Auszug aus dem Artikel „Eurovision Song Contest 2007“ aus : „Eurovision Song Contest 2007“. Von Natalia Cristina L. Javier und Ralph Larmann. Production Partner 6/2007, S. 70-81. Hier: S. 70-72.

„Eurovision Song Contest 2007“

Mit dem Vorjahres-ESC-Sieg der finnischen Hard-Rock-Band “Lordi” stand Finnland als Gastgeberland des Musikwettbewerbs in diesem Jahr fest. YLE, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Finnlands, richtete den ESC in der „Hartwall Areena“ im Auftrag der European Broadcasting Union (EBU) in Helsinki aus. Zur Realisierung dieser gigantischen Show trugen zahlreiche deutsche Hersteller mit bei.

Delegationen aus insgesamt 42 Teilnehmerländern reisten in diesem Jahr zum Eurovision Song Contest (ESC) an, etwa 9.000 Zuschauer waren bei dem Event live in der Arena dabei. Den diesjährigen 52. Eurovision Song Contest konnte die serbische Sängerin Marija Šerifovic mit „Molitva“ („Gebet“) für sich entscheiden. Die gewaltige und zugleich melancholische Ballade wurde mit 268 Punkten bewertet. Den zweiten Platz belegten die Ukrainer mit Verka Serduchkas „Dancing Lasha Tumbai“ (235 Punkte). Auf Platz drei landeten die Russen mit „Song # 1“ von der Band Serebro (207 Punkte). Deutschland erreichte mit Roger Ciceros

„Frauen regier’n die Welt“ Platz 19. Cicero selbst war über die Platzierung zunächst ein wenig enttäuscht. "Dass es doch so extrem ausgeht, damit hätte ich persönlich jetzt doch nicht ganz gerechnet", lautete sein Kommentar nach dem Finale. Moderiert wurde der ESC 2007 von Jaana Pelkonen und Mikko Leppilampi.

In diesem Jahr gehörten die Teilnehmerländer Türkei, Serbien, Weißrussland, Mazedonien, Slowenien, Ungarn, Georgien, Lettland, Moldau und Bulgarien zu den zehn Bestplatzierten des Halbfinales. Die Tatsache, dass überwiegend osteuropäische Länder den Weg ins Finale antreten konnten, sorgte bei einigen Fans für Unmut. Stimmen nach einer Änderung des Voting-Systems wurden laut. Es war sogar die Rede von einer „Ost-Mafia“ oder Punkteschieberei. Allerdings haben nicht zuletzt Stimmenabgaben aus westlichen Ländern dafür gesorgt, dass beispielsweise Serbien zum Sieger des ESC 2007 gekürt wurde. Zuschauer aus Norwegen und Schweden vergaben beispielsweise 10 Punkte an Serbien. Von der Schweiz, Österreich und Finnland wurde „Molitva“ sogar jeweils mit 12 Punkten versehen. Änderungen zum Konzept des Eurovision Song Contest soll es laut EBU dennoch geben. Die wachsende Zahl an teilnehmenden Ländern erfordert unter anderem ein verändertes Format der Sendung. Ab 2009 soll daher ein zweites Halbfinale in den ESC integriert werden. Diese und weitere Neuerungen sind momentan bei den Veranstaltern in Planung. Der Eurovision Song Contest fand erstmals 1956 in Lugano in der Schweiz statt.

Für den Eurovision Song Contest sind alle Länder teilnahmeberechtigt, deren Fernsehanstalt(en) Mitglied(er) in der EBU sind. Dem Wettbewerb können sich also nicht nur Kandidaten aus den europäischen Ländern anschließen, sondern dementsprechend auch Künstler wie zum Beispiel aus Israel, Marokko, Tunesien, Ägypten, Libanon oder Syrien. Zu den Finalisten werden stets die zehn Bestplatzierten des Vorjahres, die ersten zehn Halbfinalisten des laufenden Jahres und die vier größten Finanziers (Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien) der Europäischen Rundfunkunion gezählt. Der Sieger des ESC wird über Tele-Voting ermittelt. Zuschauer aus allen Teilnehmerländern dürfen an den Votings zum Halbfinale und zum Finale teilnehmen. Auch Länder, die sich im Semifinale nicht für das Finale qualifizierten konnten, dürfen weiterhin ihre Stimmen abgeben. Die Stimmabgaben erfolgen per Telefon oder per SMS.

Damit ein derartiger Mega-Event gelingen kann, ist eine einwandfreie Koordination und Kooperation der unterschiedlichen Gewerke unerlässlich. Die Zusammenarbeit erstreckt sich vom TV-Produzenten bis zum TV-Director, den verschiedenen Technical Managers, über den Audio-, Licht-, Stage- und Screendesigners bis zum Voting- Team, den Spezialisten für Kommunikationstechnik und anderen Gewerken.

Der finnische Designer Mikki Kunttu entwarf das Licht- und Screen-Design für den Eurovision Song Contest 2007. Bislang hat Mikki unter anderem zahlreiche Shows aus Oper und TV inszeniert. Zu nennen wären beispielsweise die finnischen TV-Produktionen „Telvis Gala“, „Venla Gala“, „Idols“ oder die Opernproduktionen „Tales of Hoffmann“, „Tannhäuser“, „Nabucco“. Hinzu kommen zahlreiche Inszenierungen aus den Bereichen „Tanz“, „Musik“ und „Kunst“. Für das Stage Design zeichneten Jenni Viitanen , Kalle Ahonen, Samuli Laine und Kristian Schmidt, für das Production Design Riikka Kytönen verantwortlich.

Credits:


Executive Producer: Heikki Seppälä | Event Manager: Kjell Ekholm | Show Producer: Ilkka Talasranta | TV Producer: Tapani Parm | TV Director: Timo Suomi | Assistant Director: Heido Kokki | Lighting and Screens Designer: Mikki Kunttu | Stage Designers: Jenni Viitanen, Kalle Ahonen, Samuli Laine, Kristian Schmidt | Production Designer: Riikka Kytönen | Technical Managers: Matti Helkamaa (Audio), Kaj Flood, Ossian Kyrklund | Lighting & Sound Equipment: Spectra | Stage & Event Technologies (general contractor), Eastway Sound & Lighting Oy | Lighting Consoles Equipment: MA Lighting International GmbH | Equipment Intercom Configuration: Riedel Communications | Date of Production: 05/10/2007 and 05/12/2007 | Location: Helsinki Arena, Helsinki, Finland

Quelle: „Eurovision Song Contest 2007“. Von Natalia Cristina L. Javier und Ralph Larmann. Production Partner 6/2007, S. 70-81.

Weiterführende Informationen: http://www.eurovision.tv/


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